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Die Milchstraße über dem Horizont und einer Landschaft mit Bäumen, Wasser und dem fernen Schein der Lichter einer Stadt

Fließender Nachthimmel

Video
Erstellt für das OAE

Unterschrift: Lobende Erwähnung beim IAU OAE Astrofoto-Wettbewerb 2022, Kategorie Zeitraffer von Himmelsmustern. Dieser Zeitraffer wurde im August 2020 in der Slowakei aufgenommen. Teilweise wird in den einzelnen Sequenzen die relative Bewegung des Himmels zur Erdrotation festgehalten, so dass wir als Betrachter*innen eine andere Perspektive erleben. Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, ist während des gesamten Videos zu sehen. Die hellen Objekte in der Nähe der Milchstraße sind Jupiter und Saturn, die dicht beieinanderstehen, wobei Jupiter der hellere ist. Das Video zeigt auch das Treiben von Amateurastronom*innen, die mit ihren Teleskopen beobachten und den Nachthimmel fotografieren. Ein Aspekt der astronomischen Beobachtungskunst ist, dass Wolken plötzlich den ganzen Himmel bedecken können. Der Nebel entsteht meist durch die höhere Luftfeuchtigkeit nach dem Regen. Die meisten der Lichtspuren am Himmel stammen von Satelliten, aber einige von ihnen, die nur sehr kurz und unauffällig erscheinen, sind Sternschnuppen, denn das Video wurde um den Höhepunkt des Perseiden-Meteorstroms herum aufgenommen.
Bild: Robert Barsa/IAU OAE

Glossar-Begriffe: Jupiter , Milchstraße , Saturn , Sternschnuppe
Kategorien: Milchstraße und interstellares Medium , Astronomie mit bloßem Auge , Sterne

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole

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Die Milchstraße über über sieben wachenden Steinstatuen

Südsternhimmel

Video
Erstellt für das OAE

Unterschrift: Erster Platz beim IAU OAE Astrofoto-Wettbewerb 2022, Kategorie Zeitraffer von Himmelsmustern. Dieses Zeitraffervideo ist eine Zusammenstellung mehrerer Sequenzen, die bei verschiedenen Gelegenheiten im Juni 2019 sowohl auf der Osterinsel als auch in der Atacama-Wüste in Chile aufgenommen wurden. Es beginnt auf eindrucksvolle Weise mit Wolken, die hinter den berühmten Statuen auf der Osterinsel aufzutauchen scheinen und sich direkt auf den Betrachter zu bewegen. Man bekommt den Eindruck, als würden die mächtigen Gottheiten Wolken schicken, um den Nachthimmel zu verdecken. In den nächsten Szenen sehen wir Landschaften mit einer beeindruckenden Milchstraße, die sich über uns dreht, aber dieser beruhigende Anblick wird immer wieder durch eilige Satelliten oder - in einer der Szenen - sogar durch Autolichter am Boden unterbrochen. Das veranschaulicht sowohl die Pracht des Himmels als auch die Störung der Natur durch den Einfluss des Menschen. Es folgt eine weitere Szene mit vorbeiziehenden Wolken, jetzt aber von links nach rechts. Die irdischen Wolken ziehen unter den Sternwolken der Milchstraße vorbei. Die letzte Szene zeigt eine Milchstraßenansicht, die wie ein herangezoomter Schwenk über ein Einzelbild aussieht. Dies zeigt einmal mehr, wie ungewohnt es für uns ist, die Stille und Ruhe der Natur zu erleben.
Bild: Jianfeng Dai/IAU OAE

Glossar-Begriffe: Milchstraße
Kategorien: Milchstraße und interstellares Medium , Astronomie mit bloßem Auge

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole

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Unter dem Band der Milchstraße befinden sich der sanduhrförmige Orion und die hellen Sternhaufen der Plejaden.

Warme Winternacht über Spiš

Bild
Erstellt für das OAE

Unterschrift: Auszeichnung beim IAU OAE Astrofoto-Wettbewerb 2022, Kategorie Weitwinkelaufnahmen von Himmelsmustern. Dieses Bild, das im Januar 2022 in der Slowakei aufgenommen wurde, zeigt Teile der Milchstraße und eine große Vielfalt an Sternbildern. Die Sommersternbilder der Nordhalbkugel stehen unten rechts tief über dem Horizont. Die hellen Sterne des Schwans (lat. Cygnus) und der Leier (lat. Lyra) leuchten durch das künstliche Licht am Horizont. Die zahlreichen nördlichen Winter- und Herbststernbilder mit ihren vielen hellen Sternen sind mit verschiedenen kulturellen Geschichten verbunden. Für die Lakota in Nordamerika stellt der Gürtel des Sternbilds Orion die Wirbelsäule eines Bisons dar ("Tayamnicankh"). Orion, der Jäger der griechischen Mythologie, wird manchmal nachgesagt, den Sieben Schwestern (die Plejaden) nachzustellen. Die Araber wandelten diese Sichtweise ab, indem sie den Verfolger der Plejaden als einen Stern und nicht als ganzes Sternbild betrachteten. Aldebaran, der Stern im rechten Auge des Stiers (lat. Taurus), entstammt dieser Interpretation, denn der Name Aldebaran leitet sich von al-dabaran (der Verfolger) ab. Unten rechts am Horizont sehen wir den milchigen Lichtkegel des Zodiakalllichts, der sich vom Sternbild Fische (lat. Pisces) über den Widder (lat. Aries) bis fast zu den Plejaden erstreckt und den Weg der Planeten und des Mondes in diesem Gebiet anzeigt. Die Plejaden und die Hyaden bilden zusammen ein Tor auf diesem Weg, an dem die Himmelskörper gelegentlich vorbeikommen, bevor sie in die Milchstraße eintreten. Im alten Babylon galten die Planeten als Schafe, und das moderne Sternbild Orion galt als der "Wahre Hirte" des Himmels, dessen Hirtenstab bis zur Ekliptik reicht. In der römischen Tradition wird der helle weiße Stern über den Plejaden und der Milchstraße Capella (die Ziege) genannt, was auf ein ägyptisches Sternbild in dieser Gegend zurückgeht. Über der Baumkrone in der rechten Bildmitte sehen wir das Herbstviereck, die Andromedagalaxie und das W-förmige Muster der Kassiopeia. Links von dieser Gruppe, im zentralen Teil der sichtbaren Milchstraße, befindet sich das Sternbild Perseus. Cepheus im dunklen Bereich über der Kassiopeia vervollständigt die Himmelsfamilie. Die Andromeda-Sage ist eine griechische Geschichte aus der Region, in der das heutige Israel liegt, und hat ihre Wurzeln in syrischen Traditionen. An der Position der Andromeda am Himmel stand bei den alten Babyloniern die Göttin der sexuellen Liebe und bei den Syrern die Göttin der Fruchtbarkeit. Der Sage nach wurde Andromeda an einen Felsen an der Küste von Jaffa (Tel Aviv) gekettet, um ihr Land vor einem Seeungeheuer zu schützen. Der Name des Helden, der sie rettete, ist Perseus, was wahrscheinlich "aus Persien" (dem heutigen Iran) bedeutet. Im Tal sind die Lichter der Städte zu sehen. Das gelbe Licht über dem Horizont deutet auf größere Städte hin, die sich durch ihre Lichtverschmutzung verraten.
Bild: Robert Barsa/IAU OAE

Glossar-Begriffe: Sternbild , Milchstraße , Fische , Stier , Orion , Plejaden
Kategorien: Milchstraße und interstellares Medium , Astronomie mit bloßem Auge

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole

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Das diffuse Leuchten der Milchstraße als Bogen mit dunklen Flecken über einer Gebirgskette, die aus den Wolken hervorschaut.

Das Band der Milchstraße über La Palma

Bild
Erstellt für das OAE

Unterschrift: Auszeichnung beim IAU OAE Astrofoto-Wettbewerb 2022, Kategorie Weitwinkelaufnahmen von Himmelsmustern. Dieses Bild, das das majestätische Band der Milchstraße und eine Reihe von kulturell bedeutsamen Mustern am Himmel zeigt, wurde im Mai 2022 aus großer Höhe vom Observatorium auf dem Roque de los Muchachos auf der Kanareninsel La Palma aufgenommen, von dem aus man die tiefer liegenden Wolken sehen kann. Zu den markanten Sternbildern gehören Skorpion (lat. Scorpius), Schütze (lat. Sagittarius), Leier (lat. Lyra), Schwan (lat. Cygnus), Adler (lat. Aquila), sowie die Asterismen des Sommerdreiecks und der Teekanne. Da die Kanarischen Inseln einst ein Ausgangspunkt für die europäischen Seefahrer waren, um die Welt zu erkunden, nutzen wir diesen Ort, um auf die vielen einheimischen Kulturen hinzuweisen, denen sie begegneten. Vor allem die dunklen Strukturen innerhalb des Bandes der Milchstraße sind für viele indigene Kulturen auf der ganzen Welt von Bedeutung. Bei diesen Mustern handelt es sich in Wirklichkeit um dichte, kühle Gas- und Staubwolken, die das Licht der Sterne dahinter verdunkeln. Indigene Völker sehen darin Höhlen, Wasserwege und verschiedene andere Muster, die mit den dunklen Regionen der Milchstraße verbunden sind. Die Sternbilder und Muster haben für die verschiedenen Völker verschiedene kulturelle Bedeutungen und werden unterschiedlich interpretiert. So wird das Sternbild Skorpion von den Polynesiern als der Fischhaken des Halbgottes Maui bezeichnet. Das Volk der Yolnu im Arnhemland assoziiert den Skorpion hingegen mit einem Krokodil namens Ingalpir. Einige australische Ureinwohner assoziieren Geschichten mit einzelnen Sternen innerhalb des Skorpions, vor allem mit Antares, dem orange-roten Stern oben rechts im Bild über dem Band der Milchstraße. Neben dem Skorpion und über dem hellen Zentrum der Milchstraße befindet sich eine auffällige Dunkelwolke, die von modernen Astrofotograf*innen als Pfeifennebel bezeichnet wird. Der Rauch dieser Pfeife steigt bis zum Stern rho Ophiuchi auf. Diese und alle anderen Dunkelwolken in der Milchstraße bilden für einige Stämme das Rückgrat des Himmels und für die südafrikanischen Zulu ein Tier mit schwarz-weißer Haut. Auch die Benennung der hellen Sterne hat kulturübergreifende Wurzeln. Vega (der helle blaue Stern am oberen Bildrand) zum Beispiel leitet sich vom Arabischen waqi, von al-nasr al-waqi, dem Adler, der sich hinunterwirft (um zu jagen). Dies steht im Gegensatz zum fliegenden Adler, Altair, was ebenfalls aus dem Arabischen stammt. Antares ist ein griechisches Wort und bedeutet "der, der dem Mars ähnlich ist", was sich auf seine Farbe bezieht. Der Sternname Shaula im Stachel des Skorpions ist eine moderne Version des babylonischen oder sogar sumerischen Sternnamens.
Bild: Amirreza Kamkar/IAU OAU

Glossar-Begriffe: Sternbild , Staub , Milchstraße , Skorpion , Asterismus , Staubwolke , Interstellare Extinktion , Schütze
Kategorien: Milchstraße und interstellares Medium , Astronomie mit bloßem Auge , Teleskope, Instrumente und Observatorien

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Ein Kompositum aus sechs Bildern als vertikale Streifen. Der Sternenhimmel auf dem Bild ganz rechts wird allmählich übertönt, wenn man nach links geht

Real Light Pollution Panorama, von Tomáš Slovinský, Slowakei

Bild
Erstellt für das OAE

Unterschrift: Zweiter Platz beim IAU OAE Astrophotografie-Wettbewerb 2021, Kategorie Lichtverschmutzung. Dieses zusammengesetzte Bild, das 2020 in der Slowakei aufgenommen wurde, veranschaulicht die Auswirkungen der künstlichen Beleuchtung von lichtverschmutzten Gebieten. Je höher der Grad der Lichtverschmutzung ist, desto weniger können wir am Himmel beobachten. Beachten Sie, wie die Anzahl der Sterne, die selbst für eine empfindliche Digitalkamera sichtbar sind, von rechts nach links abnimmt. Die Lichtverschmutzung beeinträchtigt nicht nur die Sichtbarkeit von Objekten am Nachthimmel, sondern hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme und wirkt sich negativ auf viele Tiere aus, z. B. auf Nachtvögel, die Schwierigkeiten haben, die Richtung zu finden, in die sie ziehen sollen, oder auf Meeresschildkröten, die durch die Lichter der Küstenstädte in der Nähe der Strände, an denen sie laichen sollen, verwirrt werden können. Lichtverschmutzung kann sich auch negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken. Daher ist es wichtig, den dunklen und ruhigen Nachthimmel zum Wohl des gesamten Planeten und all dessen vielfältigen Lebens zu erhalten.
Bild: Tomáš Slovinský/IAU OAE

Glossar-Begriffe: Lichtverschmutzung
Kategorien: Astronomie mit bloßem Auge

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole

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