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The Horsehead Nebula
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Unterschrift: This image shows the Horsehead Nebula, located at a distance of about 1,300 light-years from Earth in the Orion constellation, one of the most iconic examples of a dark nebula. A dark nebula is a dense cloud of interstellar dust and cold gas that absorbs and scatters visible light, preventing background stars and glowing gas from reaching our eyes. This false-color image combines data captured through multiple narrowband filters, each isolating light from different elements in the nebula. The dark, horse-shaped silhouette appears sharply outlined against the luminous nebula behind it, where energetic radiation from nearby young stars causes the gas to glow. The uneven distribution of visible stars in this image is not random: regions rich in dust in the lower part of this image appear almost empty, while clearer areas reveal many background stars. The dust acts like a cosmic curtain, hiding stars that lie behind it while allowing stars in front of the cloud to remain visible. Studying such regions helps astronomers understand how nebulae serve as environments where new stars can form.
Bild: T.A.Rector (NOIRLab/NSF/AURA) and Hubble Heritage Team (STScI/AURA/NASA)
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Glossar-Begriffe:
Dunkelnebel , Staub , Nebel , Raum
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Teide-Observatorium
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Erstellt für das OAE
Unterschrift: Lobende Erwähnung beim IAU OAE Astrofoto-Wettbewerb 2022, Kategorie Weitwinkelaufnahmen von Himmelsmustern.
Dieses im Mai 2022 im Teide-Nationalpark auf Teneriffa in Spanien aufgenommene Bild zeigt das Band der Milchstraße, das begleitet von markanten Sternbildern über den professionellen Teleskopen auf den Bergen der Insel den Himmel durchquert. Während die Teleskope und die Menschen, die mit ihnen arbeiten, die Sternbilder vielleicht ignorieren, ist es dem Fotografen gelungen, die Milchstraße so einzufangen, dass sie fast der Form des Bergkamms entspricht.
Der helle Stern oben links im Bild ist Wega im kleinen Sternbild Leier (lat. Lyra), einer der hellsten Sterne am Nachthimmel. Da die Wega ein weißer Stern ist, verwenden Astronom*innen sie als Standardstern zur Definition der Farbskala. Sie ist mit einer Entfernung von nur 25 Lichtjahren auch ein relativ naher Stern und hat einen vergleichsweise einfachen Namen. Deshalb taucht sie häufig in moderner Science Fiction auf, zum Beispiel in Carl Sagans berühmtem Roman "Contact", der 1997 mit Jodie Foster in der Rolle der Radioastronomin Ellie Arroway verfilmt wurde.
Der helle Stern unterhalb der Milchstraße in der linken Bildhälfte ist Altair im Sternbild Adler (lat. Aquila), ebenfalls einer der hellsten Sterne am Nachthimmel. Zusammen mit Deneb - einem Stern im Sternbild Schwan (lat. Cygnus), der auf diesem Bild nicht zu sehen ist - bilden Altair und Wega das Sommerdreieck, ein charakteristischer Asterismus auf der Nordhalbkugel, wo sich auch diese Teleskope befinden.
Auf der rechten Seite des Bildes befindet sich das Sternbild Skorpion (lat. Scorpius), das leicht an seinem hellsten Stern Antares, dem rötlichen Stern im Herzen des Skorpions, zu erkennen ist. Darunter befinden sich der gesamte Körper und der Schwanz des Skorpions, darüber wird der Kopf des Skorpions durch drei helle bläuliche Sterne dargestellt. Unterhalb des Schwanzes und oberhalb des Horizonts ist das Sternbild Altar (lat. Ara) halb sichtbar, aber wie alle Sterne des Schützen (lat. Sagittarius) in der Milchstraße und die viel schwächeren des Herkules und des Schlangenträgers (lat. Ophiuchus) darüber, sind diese Sternbilder auf einem Foto voller Sterne wie diesem schwieriger zu erkennen. Der Kopf des Schlangenträgers ist der relativ helle Stern in der Mitte zwischen Wega und Antares. Abgesehen von der enormen Größe dieses Sternbilds ist es auch deshalb wichtig, weil es das dreizehnte Sternbild des Tierkreises ist und sich die Sonne etwa drei Wochen darin aufhält, nachdem sie nur fünf Tage im Skorpion verbracht hat. Außerdem ist der Schlangenträger das Vorbild für den mythologischen besten Arzt der Welt, der im Griechischen Asklepios und im Lateinischen Äskulap genannt wird. Das Sternbild würdigt alle Menschen, die in medizinischen Berufen arbeiten, einschließlich Krankenpfleger*innen, Apotheker*innen und Ärzt*innen.
Bild: Curd-Christian Tengeler/IAU OAU
Glossar-Begriffe:
Astronomisches Observatorium , Astronomie , Staub , Milchstraße , Skorpion , Staubwolke , Interstellare Extinktion
Kategorien:
Milchstraße und interstellares Medium
, Astronomie mit bloßem Auge
, Teleskope, Instrumente und Observatorien
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Milchstraße über der Baobaballee
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Erstellt für das OAE
Unterschrift: Auszeichnung beim IAU OAE Astrofoto-Wettbewerb 2022, Kategorie Weitwinkelaufnahmen von Himmelsmustern.
Dieses Bild, das im Juli 2017 von der Baobaballee in Morondava in Madagaskar aus aufgenommen wurde, zeigt das majestätische Band unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, umgeben von einer Vielzahl von Sternbildern und Asterismen: das Kreuz des Südens (lat. Crux), der Zentaur (lat. Centaurus), der Skorpion (lat. Scorpius), der Schütze (lat. Sagittarius) und den Asterismus des Teekessels. Links unten im Bild sind das Kreuz des Südens und die Zeigersterne alpha (der hellere der beiden) und beta Centauri zu sehen, die helfen, es von ähnlich aussehenden Konfigurationen zu unterscheiden. Einige Kulturen in Afrika assoziieren das Kreuz des Südens mit einer Giraffe, während andere das Sternbild mit einem Löwenrudel oder sogar mit dem Baum des Lebens in Verbindung bringen.
Antares, der hellste Stern im Sternbild Skorpion, ist der orange-rote Stern direkt über dem mittleren Affenbrotbaum.
Für das Volk der Pokomo aus dem südwestlichen Kenia in Afrika wird die Milchstraße mit dem Rauch eines Lagerfeuers assoziiert, das von alten Menschen entzündet wurde. Die verschiedenen Völker Südafrikas haben dagegen unterschiedliche Sternengeschichten: Die Khoikhoi aus der Region um Kapstadt erklären die Farben der roten und weißen Sterne mit roten und weißen Wurzeln, die auf einem Feuer geröstet und zusammen mit der Asche des Feuers in den Himmel geworfen wurden. Die weiter östlich lebenden Xhosa halten die Milchstraße für die aufgerichteten Nackenhaare eines riesigen wütenden Hundes, während die Zulu aus der Nähe von Johannesburg sie als einen Speer-Angriff ihrer stärksten Krieger interpretieren.
Die polynesischen Völker, die geschickte Seefahrer und Navigatoren waren, sehen das Sternbild Skorpion als Fischhaken und bezeichnen es als den Fischhaken des Halbgottes Maui. Für die Djab Wurrung und die Jardwadjali ist das Kreuz des Südens Teil einer Traumzeitgeschichte, in der es um Tchingal, die Bram-Bram-Bult-Brüder (die Zeigersterne), ihre Mutter Druk (delta Crucis) und Bunya geht, den Jäger, der sich in ein Opossum verwandelt (Gacrux, der rote Stern an der Spitze des Kreuzes des Südens).
Dieses Bild zeigt auch die Planeten Saturn (der helle Punkt über Antares) und Jupiter (der helle Punkt unten rechts im Bild in der Nähe des Affenbrotbaumstamms). Bei indigenen Kulturen gibt es verschiedene Geschichten zu den Planeten, z. B. assoziieren die Kamilaroi und Wailan den Saturn mit Wunygal, einem kleinen Vogel. Das Volk der Boorong in West-Victoria assoziiert Jupiter mit Ginabongbearp, dem Häuptling der alten Geister (Nurrumbunguttias), der die totemistische Form des weißen Gelbhaubenkakadus annimmt.
Bild: Amirreza Kamkar/IAU OAU
Glossar-Begriffe:
Farbe , Staub , Jupiter , Milchstraße , Saturn , Skorpion , Kreuz des Südens , Staubwolke , Interstellare Extinktion , Alpha Centauri
Kategorien:
Milchstraße und interstellares Medium
, Astronomie mit bloßem Auge
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Äquatoriale Milchstraße
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Erstellt für das OAE
Unterschrift: Lobende Erwähnung im IAU OAE Astrofoto-Wettbewerb 2022, Kategorie Weitwinkelaufnahmen von Himmelsmustern.
Dieses Bild wurde im März 2016 im Bromo-Tengger-Semeru-Nationalpark auf der Insel Java in Indonesien aufgenommen und zeigt Regionen der südlichen Milchstraße und am linken Bildrand die beiden Planeten Mars und Saturn. Mars erscheint orange und ähnelt in seiner Farbe dem Stern Antares, dessen griechischer Name – Gegen-Mars – darauf verweist. Saturn ist etwas schwächer als Mars, aber deutlich sichtbar zwischen den Sternen des Schlangenträgers (lat. Ophiuchus) oberhalb des Pfeifennebels und bildet mit Mars und Antares ein gleichschenkliges Dreieck.
Mars ist der obere helle Punkt und Saturn befindet sich senkrecht darunter. Beide Planeten sind mit bloßem Auge sichtbar und haben in vielen Kulturen der Welt eine große Bedeutung. In der römischen Mythologie ist Mars der Gott des Krieges und der Fruchtbarkeit und Saturn der Gott der Aussaat und des Ackerbaus. Sein griechisches Pendant, der Gott Kronos, gilt zusätzlich als Herr der Vollendung. Die australischen Ureinwohner, darunter die Kamilaroi und die Wailan, assoziieren Saturn mit "wunygal", einem kleinen Vogel. Das Volk der Anmatyerre in der Zentralwüste nennt Mars Iherm-penh (etwas, das in Flammen aufgeht), während das Volk der Kokatha in der westlichen Wüste Mars und den Stern Antares mit dem schwarzen Rotschwanz-Rabenkakadu (Kogolongo) assoziiert.
In der Mitte des Bildes sind die bekanntesten Sternbilder des Südhimmels deutlich zu erkennen: das Kreuz des Südens (lat. Crux), die Zeigersterne alpha und beta Centauri, der dunkle Kohlensack und der rötliche Carinanebel, der mit bloßem Auge nicht sichtbar, aber auf modernen Himmelsaufnahmen deutlich zu sehen ist. Im 19. Jahrhundert war der Stern eta Carinae für einige Zeit der zweithellste Stern am Himmel, aber da seine Helligkeit unregelmäßig schwankt, war er in den letzten Jahrzehnten kaum noch zu erkennen, und seine künftige Sichtbarkeit ist unvorhersehbar.
Das südliche Dreieck (lat. Triangulum Australe) befindet sich zwischen den Zeigersternen und dem Skorpion, und im Sternbild Zentaur (lat. Centaurus) ist der helle Kugelsternhaufen omega Centauri deutlich zu erkennen. Er galt seit der Antike als "nebeliger Stern" und war daher mindestens 2000 Jahre lang in Sternkatalogen verzeichnet. Erst im letzten Jahrhundert entdeckten Astronom*innen, dass sich Kugelsternhaufen im Halo unserer Galaxie befinden und dass dieser aus etwa 10 Millionen Sternen besteht.
Die dunklen Regionen in der Milchstraße, bei denen es sich um kühle, dichte Wolken aus Staub und Gas handelt, bilden den Kopf und den Körper des Himmelsemu Tchingal. Zusammen mit dem Kreuz des Südens und den Zeigersternen tauchen sie in den Traumzeitgeschichten vieler australischer Ureinwohner auf. Eine Geschichte, die mit den Djab Wurrung und den Jardwadjali in Verbindung gebracht wird, ist Teil einer Traumzeitgeschichte, in der es um Tchingal, die Bram-Bram-Bult-Brüder (die Zeigersterne), ihre Mutter Druk (delta Crucis) und den Jäger Bunya geht, der in ein Opossum (Gacrux, der rote Stern an der Spitze des Kreuz des Südens) verwandelt wird.
Bild: Giorgia Hofer/IAU OAE
Glossar-Begriffe:
Staub , Mars , Milchstraße , Saturn , Skorpion , Kreuz des Südens , Staubwolke , Interstellare Extinktion , Alpha Centauri
Kategorien:
Milchstraße und interstellares Medium
, Astronomie mit bloßem Auge
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Herschels Blick auf neue Sterne und Molekülwolken
Bild
Unterschrift: Dieses Bild zeigt die Sternentstehungsgebiete Westerhout 3, 4 und 5. In diesem Gebiet gibt es große Mengen an Gas und Staub. Dieses Gas und der Staub verbergen die physikalischen Prozesse die in der Region ablaufen vor Untersuchungen mit sichtbarem Licht. Dieses Bild wurde vom Herschel Space Observatory im Infrarotlicht aufgenommen. Dank Infrarotlicht konnte Herschel tief in diese Sternentstehungsgebiete hineinsehen.
In Westerhout 3, 4 und 5 sind riesige, kalte Wolken aus molekularem Wasserstoff zu dichten Knoten und Filamenten kollabiert. Innerhalb dieser neuen Strukturen ist das Gas so dicht und kalt, dass es in sich zusammenfallen und Sterne bilden kann. Diese neuen Sterne stoßen starke Winde aus geladenen Teilchen aus, die dem Sonnenwind unserer Sonne ähneln. Diese Winde haben sich zu gewaltigen Blasen in dem umgebenden Gas und Staub zusammengefügt. Sie sind als große, dunkle Hohlräume auf dem Bild zu sehen.
Bild: ESA/Herschel/NASA/JPL-Caltech; Danksagung: R. Hurt (JPL-Caltech)
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Glossar-Begriffe:
Infrarotastronomie , Sternentstehung , Interstellares Medium , Molekülwolke , Sternwind
Kategorien:
Milchstraße und interstellares Medium
, Sterne
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