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Der unregelmäßige, eisige Kern des Halleyschen Kometen, umgeben von einer diffusen Koma – aufgenommen von der Raumsonde Giotto im Jahr 1986

Eine Begegnung mit dem Halleyschen Kometen

Bild

Unterschrift: Dieses Bild zeigt den festen Kern des Halleyschen Kometen, aufgenommen im Jahr 1986 von der Sonde „Giotto“ der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) während ihres Vorbeiflugs am Kometen im inneren Sonnensystem. Der Kern erscheint unregelmäßig und kartoffelförmig, hat einen Durchmesser von etwa 15 Kilometern und besteht aus einer Mischung aus Eis, Staub und Gestein. Im Gegensatz zu der leuchtenden, diffusen Wolke (Koma) und dem langen Schweif, die Kometen von der Erde aus sichtbar machen, ist der Kern selbst dunkel und schwer zu erkennen, bis ein Raumschiff nahe genug heranfliegt, um detaillierte Aufnahmen zu machen. Der Halleysche Komet ist einer der bekanntesten Kometen, da er etwa alle 76 Jahre in das innere Sonnensystem zurückkehrt und es so Generationen von Astronomen ermöglicht, ihn wiederholt zu beobachten. Das Material, das beim Erwärmen des Kometen in der Nähe der Sonne aus dem Kern freigesetzt wird, bildet eine leuchtende Koma und lange Gas- und Staubschweife. Im Laufe vieler Umläufe hinterlässt es Staubspuren, die auf der Erde Meteoritenschauer hervorrufen, wie beispielsweise die Eta-Aquariden im Mai und die Orioniden im Oktober.
Bild: NASA/ESA/Giotto-Projekt
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Glossar-Begriffe: Koma (Komet) , Komet , Kometenkern , Halleyscher Komet

Lizenz: Gemeinfrei Gemeinfrei Symbole

Datei ( Bild 1.45 MB)


Ein Sternenfeld mit einem großen blauen Fleck wird von einer großen schwarzen Leere unterbrochen, die fast ein Viertel des Bildes bedeckt

Staubwolken und Nebel bei R Coronae Australis

Bild

Unterschrift: Das Bild zeigt eine dunkle, staubige Wolke und einige helle Reflexionsnebel in der Nähe des Doppelsterns R Coronae Australis. Die Dunkelwolke erstreckt sich über mehrere Lichtjahre und liegt im Sternbild Corona Australis in der Nähe des Sternbilds Schütze, in Richtung des Zentrums der Milchstraße. Die Wolke scheint das Licht der fernen Sterne hinter ihr zu verschlucken, da die Staubteilchen in ihr das eingestrahlte Licht in alle Richtungen streuen. Dadurch wirkt sie wie eine Leere am Himmel. Dieser Dunkelnebel ist Teil der ausgedehnteren Corona Australis-Molekülwolken. R Coronae Australis ist Teil des Coronet-Haufens, einer Ansammlung von jungen Sternen, die irgendwann in den letzten zwei Millionen Jahren entstanden sind. Um R Coronae Australis in der Mitte des Bildes befindet sich der kleine Reflexionsnebel NGC 6729, rechts oben liegen die beiden bläulichen Reflexionsnebel NGC 6726 und NGC 6727. In diesen Nebeln streut der Staub das Licht von hellen Sternen in der Nähe des Nebels in Richtung eines Beobachters auf der Erde, so dass er in diesem Bild leuchtet.
Bild: ESO
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Glossar-Begriffe: Dunkelnebel , Staub , Nebel , Interstellares Medium , Interstellare Extinktion , Molekülwolke
Kategorien: Milchstraße und interstellares Medium

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole

Datei ( Bild 20.18 MB)


Ein helles Oval mit einem dunklen Kreis in der Mitte. Rechts vom dunklen Kreis, aber noch innerhalb des Ovals, befindet sich ein heller Fleck.

Der Planet PDS 70b im Inneren einer protoplanetaren Scheibe

Bild

Unterschrift: Ein Bild des Planeten PDS 70b. Der junge Stern PDS 70b ist von einer protoplanetaren Scheibe umgeben. Scheiben wie diese enthalten Gas, feine sandige Partikel, die Astronomen als Staub bezeichnen, und auch größere Körper, von kieselsteingroßen Objekten bis hin zu Protoplaneten (Planeten, die sich noch im Entstehen befinden). Dieses Bild wurde mit Hilfe einer adaptiven Optik im Infrarotlicht aufgenommen. Bei der adaptiven Optik handelt es sich um eine Technik, bei der flexible Spiegel und eine Computeranalyse eingesetzt werden, um die durch die Erdatmosphäre verursachte Bildunschärfe zu beseitigen. Dadurch können die Astronomen in der direkten Umgebung von Sternen wie PDS 70 nach Regionen suchen, die andernfalls vom Licht des Sterns, welches durch die Erdatmosphäre gestreut wird, überblendet würde. In der Mitte der Scheibe ist ein schwarzer Kreis zu sehen. Dieser wird durch einen Koronographen verursacht, einer kleinen Kreisscheibe, die das Licht des Muttersterns abblockt. Der Stern selbst ist von einem hellen Oval aus Infrarotlicht umgeben, das von dem Material der protoplanetaren Scheibe ausgestrahlt wird. Rechts neben dem schwarzen Kreis, der den Stern bedeckt, befindet sich ein heller Fleck. Dies ist PDS 70b, ein Riesenplanet, der sich noch in der Entstehung befindet.
Bild: ESO/ A. Müller, MPIA
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Glossar-Begriffe: Planetenentstehung , Protoplanet , Protoplanetare Scheibe , Adaptive Optik
Kategorien: Exoplaneten & Astrobiologie

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Datei ( Bild 1.59 MB)


Galaxienkarte mit netzartiger Struktur, jeder Punkt ist eine Galaxie, der äußere Kreis markiert eine Entfernung von 2 Milliarden Lichtjahren

SDSS Karte der Rotverschiebung

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Unterschrift: Dieses Bild zeigt eine Karte der Verteilung von Galaxien und basiert auf Rotverschiebungsdaten aus der Sloan Digital Sky Survey (SDSS). Messungen der Rotverschiebung liefern Informationen über die Entfernungen, Positionen und Bewegungen der Galaxien. Die Erde befindet sich in der Mitte des Bildes, und jeder Punkt steht für eine Galaxie. Der äußere Kreis steht für eine "Entfernung" von etwa 2 Milliarden Lichtjahren. Das Konzept der Entfernung in der Kosmologie ist komplex, denn die übliche Messung einer Entfernung ist der Abstand zwischen zwei Punkten im Raum zur gleichen Zeit. Aufgrund der Lichtgeschwindigkeit gilt jedoch: Je größer die Entfernung, desto weiter zurück schauen wir in die Vergangenheit. Die Zahlen auf dem äußeren Kreis sind die Koordinaten der Rektaszension, die auf einen flachen Kreis abgebildet werden und Informationen über die Position der Galaxien am Himmel liefern. Die verwendeten Farben stellen das Alter der Sterne in den Galaxien dar, die rötlicheren, stärker gehäuften Punkte stehen für Galaxien mit älteren Sternen. Die dunklen Keile, die keine Punkte enthalten, sind Regionen, die von der SDSS nicht kartiert wurden, weil der Staub der Milchstraße die Sicht verdeckt.
Bild: M. Blanton und Sloan Digital Sky Survey
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Glossar-Begriffe: Dunkle Materie , Rotverschiebung
Kategorien: Kosmologie

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole

Datei ( Bild 507.35 kB)


Ein Komet mit zwei Schweifen, einer ist gelblich und entfernt sich allmählich vom Kern, der andere ist blau und kompakt

Komet C/2020F3 (Neowise) mit getrennten Staub- und Ionengasschweifen und einer grün leuchtenden Koma, von Dietmar Gutermuth, Deutschland

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Erstellt für das OAE

Unterschrift: Zweiter Platz beim IAU OAE Astrofotografie-Wettbewerb 2021, Kategorie Kometen. Kometen haben eine sehr interessante Struktur, die aus vier Hauptbestandteilen besteht: dem Kern, der aus Gestein, Staub und gefrorenen Gasen besteht und normalerweise einige Kilometer groß ist, obwohl auch größere Kometen beobachtet wurden; einer kleinen Gasatmosphäre, die den Kern umgibt (nur vorhanden, wenn sich der Komet seinem sonnennächsten Punkt nähert) und Koma genannt wird; und den beiden charakteristischen Kometenschweifen (manchmal gibt es einen dritten Schweif). Die grüne Farbe der Koma ist auf Kohlenstoff und Stickstoff zurückzuführen, die in der Koma enthalten sind und mit der ultravioletten Strahlung der Sonne reagieren. Der Schweif den wir am häufigsten beobachten ist der Staubschweif, und besteht aus mikroskopisch kleinen Staubteilchen. Der zweite Schweif besteht aus geladenen Teilchen, der Ionen- oder Gasschweif. Die Schweife werden nur dann freigesetzt, wenn sich der Komet der Sonne in einer Entfernung nähert, in der die von unserem Stern ausgehende Hitze und Strahlung intensiv genug ist, um die gefrorenen Gase zu verdampfen. Der Staubschweif ist gekrümmt, während der Gasschweif gerade ist und immer von der Sonne weg zeigt, da er vom Sonnenwind getragen wird - einem Strom geladener Teilchen, die von der Sonne ausgestoßen werden. Da Kometen aus Materialresten entstehen, enthalten sie wichtige Informationen über die frühen Phasen der Entstehung des Sonnensystems. Dieses schöne Bild zeigt den Kometen C/2020 F3 (Neowise), wie er im Juli 2020 von Deutschland aus gesehen wird, wobei drei der vier Strukturen - Koma, Gas und Staubschweif - deutlich zu erkennen sind.
Bild: Dietmar Gutermuth/IAU OAE

Glossar-Begriffe: Koma (Komet) , Komet , Kometenschweif
Kategorien: Sonnensystem

Lizenz: Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole

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