Glossar-Begriff: Zwerggalaxie
Beschreibung: Eine Zwerggalaxie ist eine kleine Galaxie, die entweder aufgrund ihrer sehr geringen Größe oder ihrer sehr geringen Oberflächenhelligkeit oder aufgrund von beidem ungewöhnlich lichtschwach ist. In der Regel sind Zwerggalaxien höchstens eine Milliarde Mal so hell wie die Sonne, was weniger als einem Prozent der Helligkeit unserer eigenen Heimatgalaxie, der Milchstraße, entspricht. Es gibt zahlreiche verschiedene Arten von Zwerggalaxien, darunter elliptische Zwerggalaxien, linsenförmige (sphäroidale) Zwerggalaxien, Zwergspiralgalaxien und irreguläre Zwerggalaxien. Eines der wichtigsten Beispiele für Zwerggalaxien ist die Kleine Magellansche Wolke, ein irregulärer Zwergtrabant unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße.
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Ein Bild der Andromeda-Galaxie im sichtbaren Licht
Unterschrift: Die Andromedagalaxie im sichtbaren Licht betrachtet. Wie unsere Milchstraße ist auch Andromeda eine Balkenspiralgalaxie. Hier können wir ihren hellen Kern und ihre Spiralscheibe sehen. Das Leuchten der Sterne in der Scheibe wird durch Staubbahnen unterbrochen, die Teil der Spiralstruktur sind.
Andromeda ist die größte Galaxie der Lokalen Gruppe von Galaxien, zu der auch die Milchstraße gehört.
Links vom Kern und direkt oberhalb der Scheibe sehen wir die Zwerggalaxie M32 und rechts und unterhalb der Scheibe die Zwerggalaxie M110. Dies sind beides Satellitengalaxien der Andromedagalaxie.
Bild: Torben Hansen
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NGC 5264 – Eine unregelmäßige Insel
Unterschrift: Die irreguläre Zwerggalaxie NGC 5264 liegt rund 15 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Mit einem Durchmesser von nur etwa 11.000 Lichtjahren ist sie deutlich kleiner als unsere Milchstraße und beherbergt schätzungsweise eine Milliarde Sterne. Im Gegensatz zu unserer Heimatgalaxie weist NGC 5264 keine Spiralstruktur auf. Auffällige blaue Flecken markieren Ansammlungen junger, heißer Sterne – ein Hinweis darauf, dass in dieser Galaxie noch immer aktive Sternentstehung stattfindet.
Bild: ESA/Hubble und NASA
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Ähnliche Diagramme
Cassiopeia Sternkarte
Unterschrift: Das Sternbild Kassiopeia mit seinen hellsten Sternen und den umliegenden Sternbildern. Cassiopeia ist (im Uhrzeigersinn von oben gesehen) umgeben von den Sternbildern: Cepheus, Andromeda, Perseus und Giraffe.
Kassiopeia ist ein nördliches Sternbild, das von der gesamten nördlichen Hemisphäre und den äquatorialen Regionen der südlichen Hemisphäre aus sichtbar ist. Am besten ist es abends im Spätherbst der nördlichen Hemisphäre und im späten Frühjahr der südlichen Hemisphäre zu sehen.
Die offenen Sternhaufen M52, M103, NGC 457 und NGC 663 liegen in diesem Sternbild und sind in der Karte mit gelben Kreisen markiert. Zwei elliptische Zwerggalaxien NGC 147 und NGC 185 liegen im südlichen Teil des Sternbildes. Sie sind mit roten Ellipsen markiert und gravitativ an die größere Andromedagalaxie gebunden, die südlich im gleichnamigen Sternbild liegt.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in die Deklinationsachse, mit Norden am oberen Ende. Die x-Achse ist in die Rektaszensionsachse in Stunden (Osten nach links). Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf ihre scheinbare Helligkeit, wobei größeren Punkte für hellere Sterne stehen. Die hellsten Sterne des Sternbildes sind mit griechischen Buchstaben gekennzeichnet. Die so markierten Sterne sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die IAU-Grenzen der Sternbilder und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet wird. Weder die Grenzen der Sternbilder noch die Linien, die die Sterne verbinden, erscheinen am Himmel.
Bild: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope
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