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Glossar-Begriff: Monde

Beschreibung: Monde sind Himmelskörper, die Planeten, Zwergplaneten oder kleinere Objekte wie Asteroiden umkreisen. Die Erde hat einen Mond, der Mond oder Erdmond genannt wird. Außer Merkur und Venus haben alle anderen Planeten des Sonnensystems auch Monde. Der Zwergplanet Pluto hat mehrere Monde, ebenso wie eine kleine Anzahl anderer Zwergplaneten und Asteroiden. Monde sind natürliche Satelliten. Künstliche Satelliten, wie sie für Kommunikations- oder wissenschaftliche Zwecke verwendet werden, sind keine Monde.

Viele Monde entstanden in einer Umlaufbahn um den Planeten, Zwergplaneten oder anderen Körper, den sie umkreisen. Man nimmt an, dass sich der Erdmond in einer Umlaufbahn um die Erde aus Material gebildet hat, das bei einer großen Kollision zwischen der Erde und einem Planetoiden in einer frühen Phase der Entstehung des Sonnensystems ins All herausgeschleudert wurde. Viele andere (meist kleinere) Monde sind Asteroiden, die von der Schwerkraft des Objekts, das sie umkreisen, eingefangen wurden.

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Begriffs- und Definitionsstatus Die Originaldefinition dieses Begriffes auf Englisch wurden von einem forschenden Astronom und einer Lehrkraft bestätigt
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The OAE Multilingual Glossary is a project of the IAU Office of Astronomy for Education (OAE) in collaboration with the IAU Office of Astronomy Outreach (OAO). The terms and definitions were chosen, written and reviewed by a collective effort from the OAE, the OAE Centers and Nodes, the OAE National Astronomy Education Coordinators (NAECs) and other volunteers. You can find a full list of credits here. All glossary terms and their definitions are released under a Creative Commons CC BY-4.0 license and should be credited to "IAU OAE".

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Die Rotation des Jupiters, von Vishal Sharma, Indien

Unterschrift: Dritter Platz beim IAU OAE Astrofotografie-Wettbewerb 2021, Kategorie Galileische Monde: Jupiter's Rotation, von Vishal Sharma, Indien. Diese Zeitrafferaufnahme zeigt wunderschön die Rotation des Jupiters und den Vorbeizug zweier Galileischer Monde auf der rechten Seite des Bildes. Jupiter vollzieht eine Umdrehung in knapp 10 Stunden, und wir sehen, wie sich der Große Rote Fleck von links nach rechts bewegt. Die beiden Monde legen in dieser kurzen Zeit einen beachtlichen Teil ihrer Umlaufbahn zurück. Dieses Bild wurde im Jahr 2020 im Norden Indiens aufgenommen.
Bild: Vishal Sharma/IAU OAE

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole


Der Planet Jupiter, hier als helle Scheibe zu sehen, wird von den vier Galileischen Monden umkreist, die als helle Punkte zu sehen sind

Jupiter Moons Movie2, von Nicolas Hurez, Paul-Antoine Matrangolo, und Carl Pennypacker, Vereinigte Staaten von Amerika

Unterschrift: Zweiter Platz beim IAU OAE Astrophotography Contest 2021, Kategorie Galileische Monde. Diese Sequenz zeigt den Umlauf der vier Galileischen Monde um den Planeten Jupiter. Vom innersten Mond, Io, sind fast zwei komplette Umläufe zu sehen, während die anderen Monde (Europa und Ganymed, vor allem aber Callisto) weiter vom Planeten entfernt sind und deutlich langsamer umlaufen. Die Bilder wurden 2018 mit dem Las Cumbres Global Observatory an verschiedenen Standorten auf der Erde aufgenommen, was eine kontinuierliche Bildfolge über etwa eine halbe Woche ohne Lücken während des Tages ermöglichte. Bei klarem Himmel und über mehrere Nächte hinweg kann die Bewegung der Galileischen Monde auch mit einem Fernglas beobachtet werden (idealerweise mit den Ellbogen auf einer Unterlage aufstützen).
Bild: Nicolas Hurez, Paul-Antoine Matrangolo und Carl Pennypacker/IAU OAE

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole


Jupiter mit farbigen, horizontalen Wolkenbändern. Der Schatten des Mondes Io ist als dunkler Kreis oben links zu sehen

Jupiter, Io und sein Schatten, von Ralf Burkart, Deutschland

Unterschrift: Erster Platz beim IAU OAE Astrophotografie-Wettbewerb 2021, Kategorie Galileische Monde. Dieser Zeitraffer von Jupiter, der 2017 von Deutschland aus aufgenommen wurde, veranschaulicht sehr schön den Transit eines der Galileischen Monde, Io, vor Jupiter. Da es sich hierbei lediglich um einen Mond handelt, der einen Schatten auf einen Planeten wirft, entspricht dies einer Mondfinsternis auf der Erde, die aus größerer Entfernung beobachtet wird. Während der Schatten des Mondes von Anfang an deutlich zu sehen ist, könnte es beim ersten Betrachten des Videos schwierig sein, den Mond selbst vor dem Hintergrund der schönen atmosphärischen Bänder des Jupiters zu erkennen. Bei wiederholter Betrachtung kann man die schnelle Bewegung und Rotation bei dieser fantastischen Beobachtung besser erkennen.
Bild: Ralf Burkart/IAU OAE

License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole


Der fast volle Mond mit Kratern, hellen Hochebenen und dunklen Ebenen

Vollmond

Unterschrift: Das Bild zeigt den fast vollen Mond, beobachtet mit einem kleinen Teleskop und einer DSLR-Kamera.
Bild: Luc Viatour Quellenlink

License: CC-BY-SA-3.0 Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Symbole


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Io

Unterschrift: Die NASA-Raumsonde Galileo hat am 3. Juli 1999 ihre höchstauflösenden Bilder des Jupitermondes Io aufgenommen. Io ist einer der vier Jupitermonde, die von Galileo Galilei im Jahr 1610 entdeckt wurden. Die Farben von Io zeugen von seiner umfangreichen vulkanischen Aktivität, da sie aus schwefelhaltigen Verbindungen resultiert. Die Gezeitenkräfte von Jupiter und den benachbarten Monden sind die Ursache für den Vulkanismus auf Io.
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