Glossarbegriffe: Rektaszension (RA)
Description: Die Rektaszension ist eine der beiden Koordinaten im äquatorialen Koordinatensystem (die andere ist die Deklination), die Astronomen verwenden, um die Positionen von Himmelsobjekten am Himmel zu bestimmen. Von der Erde aus gesehen bilden die verschiedenen Positionen am Himmel zusammen eine weit entfernte Kugel mit der Erde im Zentrum: die Himmelskugel. Die Punkte am Himmel, die sich direkt über dem Äquator der Erde befinden, bilden auf dieser Himmelskugel den Himmelsäquator. Der Punkt direkt über dem geografischen Nordpol der Erde ist der himmlische Nordpol. Der Punkt über dem Südpol der Erde ist der himmlische Südpol. Genauso wie Geographen die geographische Länge und Breite auf der Erdoberfläche definieren, kann man die Länge und Breite auf der Himmelskugel definieren. Würden wir aber den Längengrad eines Himmelsobjekts als den des Ortes auf der Erde direkt darunter wählen, würde sich dieser Längengrad eines Sterns im Laufe der Zeit ändern, wenn sich die Erde dreht. Stattdessen messen die Äquatorialkoordinaten die Rektaszension als eine Form der himmlischen Länge relativ zu einem "Nullmeridian" am Himmel, der sich nicht mit der Erde dreht, sondern in Bezug auf die Fixsterne feststeht. Dieser himmlische Nullmeridian ist mit dem auf der Erde gebräuchlichen Nullmeridian von Greenwich vergleichbar. Er wird durch seinen Schnittpunkt mit dem Himmelsäquator definiert: genau an dem Punkt, an dem die scheinbare Bahn der Sonne den Himmelsäquator von der südlichen zur nördlichen Himmelshalbkugel kreuzt. Dieser himmlische Längengrad wird als Rektaszension bezeichnet. Ihr Wert nimmt nach Osten hin zu. Blickt man in Richtung des Himmelsäquators, dann ziehen die Längengrade im Laufe von (etwa) 24 Stunden an einem Beobachter vorbei. Aus diesem Grund wird die Rektaszension in der Regel im Zeitmaß angegeben, wobei 24 Stunden den vollen 360 Grad entsprechen. Die Deklination, die zweite Polarkoordinate, entspricht der geografischen Breite. Durch eine leichte Schwankung der Erdrotationsachse, die als Präzession bezeichnet wird, ändert sich das äquatoriale Koordinatensystem und damit auch die Rektaszension und Deklination von Sternen und anderen Himmelsobjekten im Laufe der Zeit, allerdings nur sehr geringfügig und sehr langsam.
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In Other Languages
- Arabisch: المطلع المستقيم
- Englisch: Right Ascension (RA)
- Spanisch: Ascensión recta (AR)
- Französisch: Ascension droite (AD)
- Italienisch: Ascensione retta (RA)
- Japanisch: 赤経 (external link)
- Vereinfachtes Chinesisch: 赤经(RA)
- Traditionelles Chinesisch: 赤經(RA)
Related Diagrams
Andromeda-Sternbildkarte
Bildunterschriften: Das Sternbild Andromeda mit den hellen Sternen und den umliegenden Sternbildern. Andromeda ist im Uhrzeigersinn von oben aus gehend umgeben von Kassiopeia, Eidechse, Pegasus, Fische, Widder, Dreieck und Perseus. Der hellste Stern in Andromeda (Alpheratz) befindet sich im unteren Teil des Sternbildes. Zusammen mit drei Sternen im Pegasus bildet er die Sterngruppe, die als "Großes Quadrat des Pegasus" bekannt ist. Die nächsten beiden hellen Sterne im Sternbild (Mirach und Almach) bilden eine Linie, die sich von Alpheratz aus nach Nordosten erstreckt.
Andromeda ist ein nördliches Sternbild und am besten abends im Herbst auf der Nordhalbkugel zu sehen. Es ist von der gesamten nördlichen Hemisphäre und den meisten gemäßigten Regionen der südlichen Hemisphäre aus sichtbar, jedoch nicht von den antarktischen und subantarktischen Regionen aus.
Das berühmteste Objekt in Andromeda, die Andromedagalaxie, ist hier mit einer roten Ellipse und der Messier-Katalognummer M31 gekennzeichnet.
Der gelbe Kreis auf der linken Seite markiert die Position des offenen Sternhaufens NGC 752 und der grüne Kreis auf der rechten Seite markiert NGC 7662 (den blauen Schneeballnebel), einen planetarischen Nebel.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse in Stunden der Rektaszension mit Osten nach links angegeben. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer die Punkte, desto heller scheinen die Sterne die sie darstellen. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die IAU-Grenzen der Sternbilder und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Grenzen der Sternbilder noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind so am Himmel sichtbar.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope
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Crux Constellation Map
Bildunterschriften: The constellation Crux (commonly known as the Southern Cross or Crux Australis) showing its bright stars and surrounding constellations. The Southern Cross is surrounding by (going clockwise from the top) Centaurus, Carina and Musca. The brightest star is alpha Crucis which appears at the bottom of the constellation's famous kite shape. The Southern Cross is visible from southern and equatorial regions of the world. In more southerly parts of the world it is circumpolar so is always above the horizon. In other parts of the southern hemisphere and in equatorial regions it is most visible in the evenings in the southern hemisphere autumn.
The yellow circles show the locations of two open clusters, NGC 4755 (known as the Jewel Box) and NGC 4609.
The line joining gamma and alpha Crucis (the third and first brightest stars in the Southern Cross) points in the approximate direction of the South Celestial Pole. This has led to the Southern Cross playing an important role in celestial navigation, allowing navigators from different astronomical traditions to find their bearings.
The y-axis of this diagram is in degrees of declination with north as up and the x-axis is in hours of right ascension with east to the left. The sizes of the stars marked here relate to the star's apparent magnitude, a measure of its apparent brightness. The larger dots represent brighter stars. The Greek letters mark the brightest stars in the constellation. These are ranked by brightness with the brightest star being labeled alpha, the second brightest beta, etc., although this ordering is not always followed exactly. The dotted boundary lines mark the IAU's boundaries of the constellations and the solid green lines mark one of the common forms used to represent the figures of the constellations. Neither the constellation boundaries, nor the lines joining the stars appear on the sky.
Bildnachweis: Adapted by the IAU Office of Astronomy for Education from the original by IAU/Sky & Telescope.
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Orion-Sternkarte
Bildunterschriften: Das Sternbild Orion mit seinen hellen Sternen und den umliegenden Sternbildern. Im Uhrzeigersinn von Oben ist Orion umgeben von dem Stier, Eridanus, dem Hasen, dem Einhorn und Zwilling. Die hellsten Sterne des Orion, Betelgeuze und Rigel, befinden sich am nördlichen (in dieser Abbildung oberen) bzw. südlichen (unteren) Ende des Sternbilds, mit dem berühmten Dreisternegürtel in der Mitte.
Orion erstreckt sich über den Himmelsäquator und ist daher im Laufe des Jahres irgendwann von der gesamten Erde aus sichtbar. In den arktischen oder antarktischen Regionen der Welt sind einige Teile des Sternbilds möglicherweise nicht sichtbar. Orion ist am besten Abends im Winter auf der Nordhalbkugel und im Sommer auf der Südhalbkugel zu sehen. Die blaue Linie über Orion markiert die Ekliptik, also den Weg, den die Sonne im Laufe eines Jahres über den Himmel zu gehen scheint. Die Sonne läuft nie durch den Orion, aber man kann gelegentlich die anderen Planeten des Sonnensystems und den Mond im Orion finden.
Direkt südlich des Gürtels des Orion liegen die beiden Messier-Objekte M42 (der Orionnebel) und M43, die durch grüne Quadrate gekennzeichnet sind. Diese Nebel sind zusammen mit M78 (hier das grüne Quadrat links vom Gürtel) Teil des riesigen Orion-Molekülwolkenkomplexes. Dieser erstreckt sich über den größten Teil des Sternbilds und umfasst Regionen, in denen diese Molekülwolken kollabieren und junge Sterne bilden.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse in Rektaszensionsstunden mit Osten nach links angegeben. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer die Punkte, desto heller scheinen die Sterne die sie darstellen. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Sie sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Der Kreis um Betelgeuse zeigt an, dass es sich um einen veränderlichen Stern handelt. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die IAU-Grenzen der Sternbilder und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Sternbildgrenzen noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne miteinander verbinden, sind so am Himmel sichtbar.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope
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Libra Constellation Map
Bildunterschriften: The constellation Libra along with its bright stars and surrounding constellations. Libra is surrounded by (going clockwise from the top) Serpens Caput, Virgo, Hydra, Centaurus, Lupus, Scorpius and Ophiuchus. Libra lies on the ecliptic (shown here as a blue line), this is the path the Sun appears to take across the sky over the course of a year. The Sun is in Libra from late October to late November. The other planets of the Solar System can often be found in Libra.
Libra lies just south of the celestial equator and is thus visible at some time in all but the most arctic regions. Libra is most visible in the evenings in the northern hemisphere late spring/early summer and southern hemisphere late autumn/early winter.
The y-axis of this diagram is in degrees of declination with north as up and the x-axis is in hours of right ascension with east to the left. The sizes of the stars marked here relate to the star's apparent magnitude, a measure of its apparent brightness. The larger dots represent brighter stars. The Greek letters mark the brightest stars in the constellation. These are ranked by brightness with the brightest star being labeled alpha, the second brightest beta, etc., although this ordering is not always followed exactly. The dotted boundary lines mark the IAU's boundaries of the constellations and the solid green lines mark one of the common forms used to represent the figures of the constellations. Neither the constellation boundaries, nor the line marking the ecliptic, nor the lines joining the stars appear on the sky.
Bildnachweis: Adapted by the IAU Office of Astronomy for Education from the original by IAU/Sky & Telescope
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Scorpius Constellation Map
Bildunterschriften: The constellation Scorpius (often commonly called Scorpio) along with its bright stars and surrounding constellations. Scorpius is surrounded by (going clockwise from the top) Ophiuchus, Serpens Caput, Libra, Lupus, Norma, Ara, Corona Australis and Sagittarius. Scorpius’s brightest star Antares appears in the heart of the constellation with the famous tail of Scoprius in the south-east (lower left). Scorpius lies on the ecliptic (shown here as a blue line), this is the path the Sun appears to take across the sky over the course of a year. The Sun only spends a short amount of time in late November in Scorpius. The other planets of the Solar System can often be found in Scorpius.
Scorpius lies south of the celestial equator. The whole constellation is not visible from the most arctic regions of the world with parts of Scorpius obscured for observers in northern parts of Asia, Europe and North America. Scorpius is most visible in the evenings in the northern hemisphere summer and southern hemisphere winter.
The yellow circles mark the positions of the open clusters M6, M7 & NGC 6231 while the yellow circles with plus signs superimposed on them mark the globular clusters M4 and M80.
The y-axis of this diagram is in degrees of declination with north as up and the x-axis is in hours of right ascension with east to the left. The sizes of the stars marked here relate to the star's apparent magnitude, a measure of its apparent brightness. The larger dots represent brighter stars. The Greek letters mark the brightest stars in the constellation. These are ranked by brightness with the brightest star being labeled alpha, the second brightest beta, etc., although this ordering is not always followed exactly. The circle around Antares indicates that it is a variable star. The dotted boundary lines mark the IAU's boundaries of the constellations and the solid green lines mark one of the common forms used to represent the figures of the constellations. The blue line marks the ecliptic, the path the Sun appears to travel across the sky over the course of one year. Neither the constellation boundaries, nor the line marking the ecliptic, nor the lines joining the stars appear on the sky.
Bildnachweis: Adapted by the IAU Office of Astronomy for Education from the original by IAU/Sky & Telescope
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