Glossarbegriffe: Elliptische Galaxie
Description: Eine elliptische Galaxie ist eine Art von Galaxie mit einem gleichmäßigen, elliptischen Aussehen wie eine auf einer oder zwei Achsen gequetschte Kugel - im Gegensatz zu Scheibengalaxien, die eher pfannkuchenförmig erscheinen. Elliptische Galaxien enthalten typischerweise überwiegend alte, gelb-rötliche Sterne sowie sehr wenig Gas. Im Vergleich zu Spiralgalaxien entstehen in ihnen sehr wenige neue Sterne.
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In Other Languages
- Arabisch: المجرة البيضوية
- Englisch: Elliptical Galaxy
- Französisch: Galaxie elliptique
- Italienisch: Galassia ellittica
- Japanisch: 楕円銀河 (external link)
- Koreanisch: 타원은하
- Vereinfachtes Chinesisch: 椭圆星系
- Traditionelles Chinesisch: 橢圓星系
Zugehörige Medien
Die elliptische Riesengalaxie ESO 325-G004
Bildunterschriften: Die elliptische Riesengalaxie ESO 325-G004 befindet sich im Galaxienhaufen Abell S0740. Diese riesige Galaxie hat eine Masse von etwa hundert Milliarden Sonnenmassen. ESO 325-G004 ist in ihrem Kern am hellsten, während ihre Helligkeit weiter vom Zentrum entfernt abnimmt. Diese Galaxie hat keine sichtbare Spiralstruktur oder Staubspuren. ESO 325-G004 und viele der kleineren Galaxien um sie herum sind Mitglieder des Galaxienhaufens Abell S0740.
Bildnachweis: Ausschnitt aus dem Original von NASA, ESA und The Hubble Heritage Team (STScI/AURA); J. Blakeslee (Washington State University)
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Von der aktiven Galaxie M87 ausgestoßener Jet
Bildunterschriften: Ein 3000 Lichtjahre langer Jet, der aus dem Kern der Galaxie M87 strömt, aufgenommen mit dem Hubble-Weltraumteleskop. Die Mitte dieses Bildes zeigt den Kern der elliptischen Galaxie M87 (im Sternbild Jungfrau), die einen aktiven galaktischen Kern (AGN) beherbergt.
Ein AGN ist eine sehr leuchtende Region um ein supermassereiches Schwarzes Loch. Er wird durch Materie angetrieben, die in Richtung des Schwarzen Lochs fällt und eine heiße Akkretionsscheibe bildet. Viele Galaxien beherbergen ein supermassereiches Schwarzes Loch, aber nicht alle von ihnen akkretieren genug Materie, um als AGN zu erscheinen.
Die starke Schwerkraft des supermassereichen Schwarzen Lochs im Herzen von M87 hat dazu geführt, dass ein riesiger Strahl von Ladungsteilchen aus der Akkretionsscheibe geschleudert wird. Dieser reicht weit in die Galaxie selbst hinein, über die Kernregion hinaus. Hier sehen wir den Jet als weißlich-blaue Linie, die breiter wird, je weiter sie sich vom Kern entfernt. Die Lichtemission, die wir hier sehen, wird von den energiereichen Elektronen im Jet verursacht, die mit Magnetfeldern wechselwirken.
Bildnachweis: NASA, ESA, A. Lessing (Universität Stanford), E. Baltz (Universität Stanford), M. Shara (AMNH), J. DePasquale (STScI)
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Related Diagrams
Löwe-Sternbildkarte
Bildunterschriften: Das Tierkreissternbild Löwe und die umliegenden Sternbilder. Von oben nach unten und im Uhrzeigersinn sind dies Kleiner Löwe, Krebs, Sextant, Wasserschlange, Becher, Jungfrau und Großer Wagen. Der hellste Stern in Löwe, Regulus, liegt fast genau auf der Ekliptik (hier als blaue Linie dargestellt): dem Weg, den die Sonne im Laufe eines Jahres über den Himmel zu nehmen scheint. Die Sonne verbringt den Zeitraum von Mitte August bis Mitte September im Löwen. Die anderen Planeten des Sonnensystems sind oft im Löwen zu finden.
Der Löwe erstreckt sich über den Himmelsäquator, so dass ein Teil des Sternbilds zu einem bestimmten Zeitpunkt im Laufe des Jahres von der gesamten Erde aus sichtbar ist, wobei ein Teil des Sternbilds in den arktischen und antarktischen Regionen der Welt verdeckt ist. Am besten ist Löwe abends im Frühling auf der Nordhalbkugel und im Herbst auf der Südhalbkugel zu sehen.
Im Löwen sind mehrere Objekte zu sehen, darunter M65 und M66 - zwei Galaxien des Leo-Tripletts, eines Trios von Galaxien, zu dem auch NGC 3628 gehört, die hier nicht aufgeführt ist. Darüber hinaus sind M96, eine Spiralgalaxie, die mit einem kleinen Teleskop als unscharfes Objekt zu sehen ist, und Messier 105, eine elliptische Galaxie. Jedes dieser Objekte ist auf der Karte als rote Ellipse eingezeichnet.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse in Stunden der Rektaszension mit Osten nach links. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer die Punkte, desto heller scheint die Sterne die sie darstellen. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach ihrer Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die von der IAU festgelegten Grenzen der Sternbilder, und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Sternbildgrenzen, noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne verbinden, erscheinen so am Himmel.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope
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Jungfrau-Sternenkarte
Bildunterschriften: Das Tierkreissternbild Jungfrau und die umliegenden Sternbilder. Von oben nach unten im Uhrzeigersinn sind dies das Haar Der Berenike, Löwe, Becher, Rabe, Waage und Bärenhüter. Der hellste Stern in der Jungfrau, Spica, liegt knapp unterhalb der Ekliptik (hier als blaue Linie dargestellt) in der Mitte der Karte. Eine Möglichkeit, diesen Stern am Nachthimmel ausfindig zu machen, besteht darin, dem Henkel des Großen Wagens bis zum Stern Arkturus im Bärenhüter zu folgen und dann auf einer geraden Linie hinunter zu Spica zu gehen ("Bogen zu Arkturus und Spitze zu Spica"). Dieser Stern liegt knapp unterhalb der Ekliptik. Die Ekliptik ist der Weg, den die Sonne im Laufe eines Jahres über den Himmel zu nehmen scheint. Die Sonne befindet sich von Mitte September bis Ende Oktober in der Jungfrau. Die anderen Planeten des Sonnensystems sind oft in der Jungfrau zu finden.
Die Jungfrau erstreckt sich über den Himmelsäquator und ist daher im Laufe des Jahres irgendwann von der gesamten Erde aus sichtbar, wobei ein Teil des Sternbilds in den arktischen und antarktischen Regionen der Welt verdeckt ist. Die Jungfrau ist am besten abends im Frühling auf der Nordhalbkugel und im Herbst auf der Südhalbkugel sichtbar.
Das Sternbild Jungfrau erscheint als eine Person, die mit dem Rücken zur Ekliptik liegt, die Arme ausgestreckt hat und deren Füße nach Osten zeigen. In der Jungfrau sind mehrere Deep-Sky-Objekte zu sehen, darunter NGC4697, M49, M87, M86, M84 und M60, die alle auf der Karte als rote Ellipsen gekennzeichnet sind. Dies sind alles Spiral- und elliptische Galaxien, die mehrere Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Vor allem M87 beherbergt das supermassereiche Schwarze Loch (Pōwehi), das 2019 mit dem Event Horizon Telescope aufgenommen wurde. Alle diese Galaxien gehören zum Virgo-Galaxienhaufen, dem der Milchstraße am nächsten gelegenen Galaxienhaufen.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse ist in Rektaszensionsstunden mit Osten nach links. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer der Punkt, desto heller scheint der Stern den er darstellt. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach ihrer Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die von der IAU festgelegten Grenzen der Sternbilder, und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Sternbildgrenzen, noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind am Himmel sichtbar.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope
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Haar der Berenike-Sternbildkarte
Bildunterschriften: Das Sternbild Haar der Berenike mit seinen helleren Sternen und den umliegenden Sternbildern. Haar der Berenike ist im Uhrzeigersinn von oben aus gehend umgeben von: Jagdhunde, Großer Wagen (auch großer Bär genannt), Löwe, Jungfrau und dem Bärenhüter. Dieses Sternbild hat relativ wenige helle Sterne.
Das Haar der Berenike ist ein nördliches Sternbild in der Nähe des Himmelsäquators. Daher ist das gesamte Sternbild im Laufe des Jahres irgendwan neinmal von überall auf der Erde mit Ausnahme der antarktischen Regionen sichtbar. Das Sternbild ist am besten abends im späten Frühjahr auf der Nordhalbkugel und im Spätherbst auf der Südhalbkugel zu sehen.
Das Haar der Berenike beherbergt einen großen Galaxienhaufen, der als Coma Supercluster bekannt ist. Keine der Galaxien in diesem Haufen ist jedoch in diesem Diagramm eingezeichnet, da sie zu schwach sind, um mit den meisten Amateurteleskopen beobachtet zu werden. Die elliptische Galaxie M85 und die Spiralgalaxie M100 sind Mitglieder des näheren Virgo-Galaxienhaufens. Sie sind mit roten Ellipsen markiert, ebenso wie die noch näheren M64 und NGC 4565, die beide Spiralgalaxien sind. Der Kugelsternhaufen M53, der hier mit einem gelben Kreis mit eingeblendetem Pluszeichen markiert ist, liegt ebenfalls im Haar der Berenike.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse in Stunden der Rektaszension mit Osten nach links. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Die größeren Punkte stehen für hellere Sterne. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die von der IAU festgelegten Grenzen der Sternbilder, und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Die blaue Linie unten rechts im Diagramm markiert die Ekliptik. Weder die Grenzen der Sternbilder noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind so am Himmel sichtbar.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education aus dem Original der IAU und Sky & Telescope
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