Glossar-Begriff: Irreguläre Galaxie
Beschreibung: Eine irreguläre Galaxie ist eine Art von Galaxie mit wenig oder keiner Symmetrie, d.h. sie hat eine verzerrte Morphologie oder Form. Solche Galaxien sind in der Regel kleiner als Spiralgalaxien und elliptische Galaxien und enthalten oft erhebliche Mengen an Gas für Sternentstehung. Die Große und die Kleine Magellansche Wolke sind irreguläre Galaxien, die unserer Milchstraße relativ nahe sind (ca. 160.000 Lichtjahre bzw. 200.000 Lichtjahre). Die Magellanschen Wolken können von der südlichen Hemisphäre der Erde aus mit bloßem Auge beobachtet werden.
Ähnliche Begriffe:
Dieser Begriff in anderen Sprachen
Begriffs- und Definitionsstatus Die Originaldefinition dieses Begriffes auf Englisch wurden von einem forschenden Astronom und einer Lehrkraft bestätigt Die Übersetzung dieses Begriffs und seiner Definition warten auf Prüfung und Bestätigung
The OAE Multilingual Glossary is a project of the IAU Office of Astronomy for Education (OAE) in collaboration with the IAU Office of Astronomy Outreach (OAO). The terms and definitions were chosen, written and reviewed by a collective effort from the OAE, the OAE Centers and Nodes, the OAE National Astronomy Education Coordinators (NAECs) and other volunteers. You can find a full list of credits here. All glossary terms and their definitions are released under a Creative Commons CC BY-4.0 license and should be credited to "IAU OAE".
Wenn dir ein inhaltlicher oder Übersetzungsfehler in diesem Glossarbegriff oder dieser Definition auffallen, bitte kontaktiere uns.
Auf anderen Sprachen
- Arabisch: المجرة غير المنتظمة
- Bengali: নৈমিত্তিক ছায়াপথ
- Englisch: Irregular Galaxy
- Spanisch: Galaxia irregular
- Französisch: Galaxie irrégulière
- Italienisch: Galassia irregolare
- Japanisch: 不規則銀河 (externer Link)
- Koreanisch: 불규칙은하
- Brasilianisches Portugiesisch: Galáxia Irregular
- Vereinfachtes Chinesisch: 不规则星系
- Traditionelles Chinesisch: 不規則星系
Ähnliche Medien
NGC 5264 – Eine unregelmäßige Insel
Unterschrift: Die irreguläre Zwerggalaxie NGC 5264 liegt rund 15 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Mit einem Durchmesser von nur etwa 11.000 Lichtjahren ist sie deutlich kleiner als unsere Milchstraße und beherbergt schätzungsweise eine Milliarde Sterne. Im Gegensatz zu unserer Heimatgalaxie weist NGC 5264 keine Spiralstruktur auf. Auffällige blaue Flecken markieren Ansammlungen junger, heißer Sterne – ein Hinweis darauf, dass in dieser Galaxie noch immer aktive Sternentstehung stattfindet.
Bild: ESA/Hubble und NASA
Quellenlink
License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole
Ähnliche Diagramme
Bildhauer-Sternkarte
Unterschrift: Das Sternbild des Bildhauers mit seinen helleren Sternen und den umliegenden Sternbildern. Im Uhrzeigersinn von oben gesehen ist Sculptor umgeben von dem Walfisch, Wassermann, Fische, Südlicher Fisch, Kranich, Phönix und Chemischer Ofen.
Der Bildhauer ist ein südliches Sternbild und daher ist das vollständige Sternbild im Laufe des Jahres irgendwann einmal von der gesamten südlichen Hemisphäre aus sichtbar. Das gesamte Sternbild ist auch in den äquatorialen und den meisten gemäßigten Regionen der nördlichen Hemisphäre sichtbar. Teile des Sternbilds sind auch in den übrigen Regionen der nördlichen gemäßigten Zonen sichtbar. Der Bildhauer ist am besten abends im späten Herbst auf der Nordhalbkugel und im späten Frühling auf der Südhalbkugel zu sehen.
Die irreguläre Galaxie NGC 55 und die Spiralgalaxien NGC 253 und NGC 300 liegen alle im Bildhauer. Sie sind hier mit roten Ellipsen markiert.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Grad der Deklination mit Norden nach oben und die x-Achse in Stunden der Rektaszension mit Osten nach links. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer der Punkt, desto heller scheint der Stern den er darstellt. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die IAU-Grenzen der Sternbilder und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Grenzen der Sternbilder noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind am Himmel zu sehen.
Bild: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU und Sky & Telescope
License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) Symbole



