Glossarbegriffe: Löwe
Description: Der Löwe (lateinisch Leo) ist ein Sternbild des Tierkreises. Das heißt, dass die Sterne dieses Sternbildes sich in dem Teil des Himmels befinden, der die Ekliptik schneidet. Die Ekliptik ist die Ebene, die durch die Umlaufbahnen der Planeten in unserem Sonnensystem definiert ist. Aus unserer Sicht hier auf der Erde können wir also regelmäßig die Planeten und auch die Sonne im Sternbild Löwe finden: Zum Beispiel befindet sich die Sonne jedes Jahr vom 11. August bis zum 17. September im Sternbild Löwe. (Während dieser Zeit können wir die Sterne des Sternbilds natürlich nicht sehen.) Am Nachthimmel ist Leo im Frühling am einfachsten zu beobachten. Er ist eines der 88 modernen Sternbilder, die von der Internationalen Astronomischen Union definiert wurden, und auch eines der 48 klassischen Sternbilder, die vom Astronomen Claudius Ptolemäus im 2. Jahrhundert beschrieben wurden. Der hellste der zahlreichen hellen Sterne des Löwen heißt Regulus.
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Related Diagrams
Krebs-Sternkarte
Bildunterschriften: Das Tierkreissternbild Krebs und die umliegenden Sternbilder. Von oben nach unten im Uhrzeigersinn sind dies Luchs, Zwillinge, Kleiner Hund, Wasserschlange, Löwe und Kleiner Löwe. Die Ekliptik (hier als blaue Linie dargestellt) verläuft fast genau durch die Mitte des Sternbilds, das ist der Weg, den die Sonne im Laufe eines Jahres über den Himmel zu nehmen scheint. Die Sonne befindet sich von Ende Juli bis Mitte August im Krebs. Die anderen Planeten des Sonnensystems sind oft im Krebs zu finden.
Der Krebs liegt knapp nördlich des Himmelsäquators und ist daher im Laufe des Jahres irgendwann einmal von der gesamten Erde aus sichtbar, mit Ausnahme der antarktischen Regionen. Der Krebs ist am besten abends im Frühling auf der Nordhalbkugel und im Herbst auf der Südhalbkugel sichtbar.
Zwei Sternhaufen sind im Krebs sichtbar: M44, ein offener Sternhaufen, der oft als Bienenstockhaufen bezeichnet wird, und M67, ein dichterer offener Sternhaufen mit etwa viermal mehr Sternen als M44. Diese Haufen sind auf der Karte durch gelbe Kreise mit einem gepunkteten Rand gekennzeichnet.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse in Rektaszensionsstunden mit Osten nach links angegeben. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer die Punkte desto heller scheinen die Sterne die sie darstellen. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Die sind nach ihrer Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die von der IAU festgelegten Grenzen der Sternbilder, und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Sternbildgrenzen, noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind am Himmel zu sehen.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope
License: CC-BY-4.0 Creative Commons Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) icons
Löwe-Sternbildkarte
Bildunterschriften: Das Tierkreissternbild Löwe und die umliegenden Sternbilder. Von oben nach unten und im Uhrzeigersinn sind dies Kleiner Löwe, Krebs, Sextant, Wasserschlange, Becher, Jungfrau und Großer Wagen. Der hellste Stern in Löwe, Regulus, liegt fast genau auf der Ekliptik (hier als blaue Linie dargestellt): dem Weg, den die Sonne im Laufe eines Jahres über den Himmel zu nehmen scheint. Die Sonne verbringt den Zeitraum von Mitte August bis Mitte September im Löwen. Die anderen Planeten des Sonnensystems sind oft im Löwen zu finden.
Der Löwe erstreckt sich über den Himmelsäquator, so dass ein Teil des Sternbilds zu einem bestimmten Zeitpunkt im Laufe des Jahres von der gesamten Erde aus sichtbar ist, wobei ein Teil des Sternbilds in den arktischen und antarktischen Regionen der Welt verdeckt ist. Am besten ist Löwe abends im Frühling auf der Nordhalbkugel und im Herbst auf der Südhalbkugel zu sehen.
Im Löwen sind mehrere Objekte zu sehen, darunter M65 und M66 - zwei Galaxien des Leo-Tripletts, eines Trios von Galaxien, zu dem auch NGC 3628 gehört, die hier nicht aufgeführt ist. Darüber hinaus sind M96, eine Spiralgalaxie, die mit einem kleinen Teleskop als unscharfes Objekt zu sehen ist, und Messier 105, eine elliptische Galaxie. Jedes dieser Objekte ist auf der Karte als rote Ellipse eingezeichnet.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse in Stunden der Rektaszension mit Osten nach links. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer die Punkte, desto heller scheint die Sterne die sie darstellen. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach ihrer Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die von der IAU festgelegten Grenzen der Sternbilder, und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Sternbildgrenzen, noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne verbinden, erscheinen so am Himmel.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope
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Jungfrau-Sternenkarte
Bildunterschriften: Das Tierkreissternbild Jungfrau und die umliegenden Sternbilder. Von oben nach unten im Uhrzeigersinn sind dies das Haar Der Berenike, Löwe, Becher, Rabe, Waage und Bärenhüter. Der hellste Stern in der Jungfrau, Spica, liegt knapp unterhalb der Ekliptik (hier als blaue Linie dargestellt) in der Mitte der Karte. Eine Möglichkeit, diesen Stern am Nachthimmel ausfindig zu machen, besteht darin, dem Henkel des Großen Wagens bis zum Stern Arkturus im Bärenhüter zu folgen und dann auf einer geraden Linie hinunter zu Spica zu gehen ("Bogen zu Arkturus und Spitze zu Spica"). Dieser Stern liegt knapp unterhalb der Ekliptik. Die Ekliptik ist der Weg, den die Sonne im Laufe eines Jahres über den Himmel zu nehmen scheint. Die Sonne befindet sich von Mitte September bis Ende Oktober in der Jungfrau. Die anderen Planeten des Sonnensystems sind oft in der Jungfrau zu finden.
Die Jungfrau erstreckt sich über den Himmelsäquator und ist daher im Laufe des Jahres irgendwann von der gesamten Erde aus sichtbar, wobei ein Teil des Sternbilds in den arktischen und antarktischen Regionen der Welt verdeckt ist. Die Jungfrau ist am besten abends im Frühling auf der Nordhalbkugel und im Herbst auf der Südhalbkugel sichtbar.
Das Sternbild Jungfrau erscheint als eine Person, die mit dem Rücken zur Ekliptik liegt, die Arme ausgestreckt hat und deren Füße nach Osten zeigen. In der Jungfrau sind mehrere Deep-Sky-Objekte zu sehen, darunter NGC4697, M49, M87, M86, M84 und M60, die alle auf der Karte als rote Ellipsen gekennzeichnet sind. Dies sind alles Spiral- und elliptische Galaxien, die mehrere Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Vor allem M87 beherbergt das supermassereiche Schwarze Loch (Pōwehi), das 2019 mit dem Event Horizon Telescope aufgenommen wurde. Alle diese Galaxien gehören zum Virgo-Galaxienhaufen, dem der Milchstraße am nächsten gelegenen Galaxienhaufen.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse ist in Rektaszensionsstunden mit Osten nach links. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Je größer der Punkt, desto heller scheint der Stern den er darstellt. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach ihrer Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die von der IAU festgelegten Grenzen der Sternbilder, und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Weder die Sternbildgrenzen, noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind am Himmel sichtbar.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education nach dem Original von IAU/Sky & Telescope
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Ursa Major Constellation Map
Bildunterschriften: The constellation Ursa Major along with its bright stars and its surrounding constellations. Ursa Major is surrounded by (going clockwise from the top): Draco, Camelopardalis, Lynx, Leo Minor, Leo, Coma Berenices, Canes Venatici and Boötes. Ursa Major is famous for the prominent asterism often known in English as the Big Dipper or the Plough. This prominent northern asterism has a wide variety of names from cultures across the world. While most constellations and asterisms are made up of unrelated stars that randomly appear close together on the sky, five of the stars in the Big Dipper are part of the Ursa Major Moving Group, a group of stars moving through space together that likely formed in the same location 300 million years ago. The two stars on the right-hand end of the Big Dipper on this diagram form a pair of pointer stars that can be used to locate Polaris, the northern pole star which lies in the constellation of Ursa Minor.
Ursa Major is a northern constellation and is visible from northern and equatorial regions. Parts of the constellation are visible from all but the most antarctic parts of the southern hemisphere but not all temperate regions of the southern hemisphere can see all of the Big Dipper. Conversely the Big Dipper and much of the rest of the constellation are circumpolar in arctic and many temperate regions of the northern hemisphere. Ursa Major is most visible in the evening in the northern hemisphere spring and southern hemisphere autumn.
Two prominent galaxies appear in the northern part of this constellation, the spiral galaxy M81 and M82, a possible spiral galaxy whose structure is difficult to observe from the Earth as it appears edge-on. Both are shown here as red ellipses. The planetary nebula M97 (the Owl Nebula) lies in the middle of the constellation and is marked by a green circle superimposed on a plus symbol.
The y-axis of this diagram is in degrees of declination with north as up and the x-axis is in hours of right ascension with east to the left. The sizes of the stars marked here relate to the star's apparent magnitude, a measure of its apparent brightness. The larger dots represent brighter stars. The Greek letters mark the brightest stars in the constellation. These are ranked by brightness with the brightest star being labeled alpha, the second brightest beta, etc., although this ordering is not always followed exactly. The dotted boundary lines mark the IAU's boundaries of the constellations and the solid green lines mark one of the common forms used to represent the figures of the constellations. Neither the constellation boundaries, nor the lines joining the stars appear on the sky.
Bildnachweis: Adapted by the IAU Office of Astronomy for Education from the original by IAU/Sky & Telescope
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Haar der Berenike-Sternbildkarte
Bildunterschriften: Das Sternbild Haar der Berenike mit seinen helleren Sternen und den umliegenden Sternbildern. Haar der Berenike ist im Uhrzeigersinn von oben aus gehend umgeben von: Jagdhunde, Großer Wagen (auch großer Bär genannt), Löwe, Jungfrau und dem Bärenhüter. Dieses Sternbild hat relativ wenige helle Sterne.
Das Haar der Berenike ist ein nördliches Sternbild in der Nähe des Himmelsäquators. Daher ist das gesamte Sternbild im Laufe des Jahres irgendwan neinmal von überall auf der Erde mit Ausnahme der antarktischen Regionen sichtbar. Das Sternbild ist am besten abends im späten Frühjahr auf der Nordhalbkugel und im Spätherbst auf der Südhalbkugel zu sehen.
Das Haar der Berenike beherbergt einen großen Galaxienhaufen, der als Coma Supercluster bekannt ist. Keine der Galaxien in diesem Haufen ist jedoch in diesem Diagramm eingezeichnet, da sie zu schwach sind, um mit den meisten Amateurteleskopen beobachtet zu werden. Die elliptische Galaxie M85 und die Spiralgalaxie M100 sind Mitglieder des näheren Virgo-Galaxienhaufens. Sie sind mit roten Ellipsen markiert, ebenso wie die noch näheren M64 und NGC 4565, die beide Spiralgalaxien sind. Der Kugelsternhaufen M53, der hier mit einem gelben Kreis mit eingeblendetem Pluszeichen markiert ist, liegt ebenfalls im Haar der Berenike.
Die y-Achse dieses Diagramms ist in Deklinationsgraden mit Norden nach oben und die x-Achse in Stunden der Rektaszension mit Osten nach links. Die Größe der hier markierten Sterne bezieht sich auf die scheinbare Helligkeit des Sterns. Die größeren Punkte stehen für hellere Sterne. Die griechischen Buchstaben kennzeichnen die hellsten Sterne des Sternbildes. Diese sind nach Helligkeit geordnet, wobei der hellste Stern mit Alpha, der zweithellste mit Beta usw. bezeichnet wird, obwohl diese Reihenfolge nicht immer genau eingehalten wird. Die gepunkteten Begrenzungslinien markieren die von der IAU festgelegten Grenzen der Sternbilder, und die durchgezogenen grünen Linien markieren eine der üblichen Formen, die zur Darstellung der Sternbilder verwendet werden. Die blaue Linie unten rechts im Diagramm markiert die Ekliptik. Weder die Grenzen der Sternbilder noch die Linie, die die Ekliptik markiert, noch die Linien, die die Sterne verbinden, sind so am Himmel sichtbar.
Bildnachweis: Angepasst vom IAU Office of Astronomy for Education aus dem Original der IAU und Sky & Telescope
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