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Glossar-Begriff: Optik

Beschreibung: Optik ist die Lehre vom Licht und seinen Wechselwirkungen mit Materie. Die (technische) Optik beschäftigt sich mit dem Bau von Instrumenten, welche sich die allgemeinen Grundsätze der Wechselwirkung von Licht und Materie zunutze machen. In der Astronomie bezeichnet die "Optik" eines Teleskops oder eines Instruments diejenigen Teile, die das Licht zu einem Detektor leiten. Das sind insbesondere Spiegel, Linsen, Masken, Schlitze oder Wellenleiter für sichtbares Licht sowie dispersive Elemente wie Prismen und Gitter, welche Licht nach Wellenlängen auffächern. In der Astronomie bezeichnet die aktive Optik einen (Teleskop-)Spiegel, der durch aktive mechanische Elemente ("Aktuatoren" oder "Aktoren") in der richtigen Form gehalten wird. Adaptive Optik ist ein System, bei dem ein Spiegel schnell in der richtigen Weise verformt wird, um atmosphärischen Störungen (dem "Funkeln" der Sterne) entgegenzuwirken. Das Adjektiv "optisch" wird auch für die Astronomie im sichtbaren Licht verwendet.

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Begriffs- und Definitionsstatus Die Originaldefinition dieses Begriffes auf Englisch wurden von einem forschenden Astronom und einer Lehrkraft bestätigt
Die Übersetzung dieses Begriffs und seiner Definition warten auf Prüfung und Bestätigung

The OAE Multilingual Glossary is a project of the IAU Office of Astronomy for Education (OAE) in collaboration with the IAU Office of Astronomy Outreach (OAO). The terms and definitions were chosen, written and reviewed by a collective effort from the OAE, the OAE Centers and Nodes, the OAE National Astronomy Education Coordinators (NAECs) and other volunteers. You can find a full list of credits here. All glossary terms and their definitions are released under a Creative Commons CC BY-4.0 license and should be credited to "IAU OAE".

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Unterschrift: This photograph shows a prism splitting a beam of white light into its component colors — a beautiful demonstration of optics, the branch of physics that studies how light behaves and interacts with materials. When white light enters the prism, different wavelengths (colors) bend by different amounts because of a process called refraction. This separation of colors produces a spectrum — similar to a rainbow — revealing that white light is actually made up of many colors combined going from blue, through green and yellow to red. Understanding optics helps scientists and engineers design lenses, microscopes, telescopes, cameras, and many other tools that shape and control light for practical use. The way the prism disperses light into a spectrum is the same principle that makes rainbows form in the sky when sunlight passes through raindrops.
Bild: Kelvinsong Quellenlink

License: CC0 CC0 1.0 Universell (CC0 1.0) Public Domain Dedication Symbole

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Description: Nachdem lange Zeit gestritten wurde, ob Kometen überhaupt zum Sternhimmel gehören oder vielleicht doch nur atmosphärische Erscheinungen sind, konnte schon im Jahr 1577 durch Tycho Brahe gezeigt werden, dass ein damals weithin sichtbarer Komet sogar viel weiter entfernt sein musste als der Mond. Für Schüler kann die Frage durchaus spannend sein wie man auf die heute scheinbar selbstverständlichen Entfernungsangaben kommt, wie z. B. für den in SuW 5/2022 (Brennpunkt 2172) erwähnten Riesenkometen C/2014 UN271. In diesem WIS-Beitrag sollen zwei Möglichkeiten präsentiert werden, für Schüler*innen ohne astronomische Vorkenntnisse die Entfernungsbestimmung von Objekten des Weltalls modellhaft an terrestrischen Objekten durchzuführen. Die beschriebenen Versuche werden im Schülerlabor UniLab der Didaktik der Physik der Humboldt-Universität zu Berlin als Tagesveranstaltung für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 durchgeführt.

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